Auch sieben Jahre nach der Verabschiedung des deutschen Signaturgesetzes werden nur vereinzelt Anwendungen für qualifizierte elektronische Signaturen angeboten. Mit rund 30.000 qualifizierten Signaturzertifikaten in Deutschland bis Januar 2004, sind die Hoffungen bezüglich der elektronischen Signatur bei weitem nicht erfüllt worden. Ziel dieser Arbeit ist es, die Gründe für das Marktversagen zu ermitteln und Lösungsansätze zu präsentieren, mit deren Hilfe eine weitreichende Verbreitung von qualifizierten elektronischen Signaturen erreicht werden kann, bzw. die Erfolgskriterien herauszuarbeiten, die für eine weite Verbreitung erforderlich sind.
Literatur:- E.M. Rogers: Diffusion of Innovation, Fifth Edition, Free Press 2003
- Shapiro, C.; Varian, H.R.: Information rules: A strategic Guide to the Network Economy, Boston 1998
- Fritsch, L.; Rossnagel, H.: Die Krise des Signaturmarkts - Lösungsansätze aus betriebswirtschaftlicher Sicht, QSIG Workshop, Sicherheit 2005
- S. Lippmann, H. Rossnagel: Geschäftsmodelle für signaturgesetzkonforme Trust Center; erscheint in: Tagungsband der 7. internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik 2005
- H. Rossnagel: Mobile Qualified Electronic Signatures and Certification on Demand, Proceedings of the 1st European PKI-Workshop Research and Applications (EuroPKI 2004), Springer LNCS 3093, S. 274-286
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