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Wissenschaftliche Arbeit: Mobile Kommunikationssysteme und deren Zukunft - eine Bestandsaufnahme des Deutschen Marktes

Department:
Art: Diplomarbeit
Subject: Mobile Kommunikationssysteme und deren Zukunft - eine Bestandsaufnahme des Deutschen Marktes
Start Date:
Duration:
Tutor: Dipl.-Wirt.-Inf. Denis Royer
Inspection: Impossible
Problemstellung:
Seit der Entwicklung von mobilen Kommunikationsnetzwerken haben sich die benutzten Technologien konsequent weiterentwickelt. So wurden Systeme wie GSM oder UMTS entwickelt und standardisiert, um ihren Nutzern nahezu grenzenlose Kommunikation zu ermöglichen. Ein Beispiel: Als Basis für den Aufbau der derzeit aktuellsten Technologie UMTS (3G) in Deutschland wurden im Jahre 2000 die dafür vorgesehenen Frequenzblöcke durch eine Auktion den Mobilfunk-betreibern (z.B. T-Mobile, Vodafone oder Mobilcom) zugeteilt. Die meisten Teilnehmer dieser Auktion nahmen dann 2004 den regulären Betrieb auf. Dies stellt gleichzeitig den Start der kommerziellen Vermarktung von UMTS fähigen mobilen Endgeräten sowie von mobilen Diensten, die auf UMTS als Übertragungsweg basieren dar. Seit dem Start von UMTS gab es einige Erweiterungen bei der Technik (z.B. HSDPA) sowie zahlreiche neue Dienste (z.B. Mobile TV auf Basis von UMTS).

Die Einführung von mobilen Kommunikationsinfrastrukturen wie GSM und UMTS brachte jedoch auch neue Probleme mit sich, die sich insbesondere in den angebotenen Diensten, wie Location Based Services (LBS) oder Mobile Payment niederschlagen, welche persönliche Daten nutzen und neue Anforderungen an das Management von Identitäten stellt. Weiterhin machen es neue Kommunikations-technologien, wie die sich derzeit in der Entwicklung befindlichen Mobilfunknetze der vierte Generation (4G/NGN), nötig, die zukünftige Anforderungen an das Identity Management mit in den Entwicklungsprozess einzubeziehen.

Die bestehende Diplomarbeit soll dabei folgende Aspekte analysieren:
  • Zunächst soll ein kurzer, genereller Überblick über die verfügbaren Technologien sowie Ihrer Entwicklung von 1G bis 3G und die verfügbaren Diensten (LBS, Mobile Payment, etc.) gegeben werden. Neben der Beschreibung der Entstehung sollen zusätzlich die Facetten des Identity Managements für den mobilen Bereich beleuchtet werden
  • Im nächsten Schritt sollen dann die bisherige Entwicklung auf dem Mobilfunk- markt (rechtliche Aspekte, Nutzerverhalten, angebotene Dienste und Endgeräte, anvisierte Zielgruppe, etc.), sowie der zukünftigen Marktpotentiale insbesondere gegenüber den parallel betriebenen GSM Netzen kurz dargelegt werden. Daneben sollen andere Verfahren zur mobilen Datenübertragung (z.B. WLAN, WiMAX, EDGE) im Vergleich zur 3G Technologie, im Hinblick auf die zukünftige 4G/NGN Technologie sowie Aspekten des Identitätsmanagements betrachtet werden. Die Analyse soll sich vornehmlich auf den deutschen Markt beschränken aber auch einen Vergleich zu anderen Ländern geben (z.B. europäische Länder, USA, Japan)
  • Weiterhin sollen, basierend auf den vorherigen Schritten und den Entwicklungen im Bereich 4G/NGN, die Anforderungen für zukünftige, konvergente Kommunikationssysteme abgeleitet und analysiert werden. Der Fokus bei der Analyse und Ableitung soll hier auf den Anforderungen für das Identitätsmanagement für mobile Dienste und Infrastrukturen liegen.
Hierzu soll auf die Konzepte des Projektes FIDIS (WP11) zurückgegriffen werden.