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Wissenschaftliche Arbeit: Die historische und technische Entwicklung von Identitätsmanagement Systemen

Department:
Art: Diplomarbeit
Subject: Die historische und technische Entwicklung von Identitätsmanagement Systemen
Start Date:
Duration:
Tutor: Dipl.-Wirt.-Inf. Denis Royer
Inspection: Impossible
Bachelor Thesis

Einleitung:
Identitätsmanagement (IdM) und die dazugehörigen Technologien sind in der heutigen, durch Informationssysteme durchsetzten Gesellschaft und Wirtschaft nicht mehr wegzudenkende. IdM dient in diesem Betzug als Komponenten zum zielgerichteten und bewussten Umgang mit Identität, Anonymität und Pseudo-anonymität in einer Vielzahl von Bereichen. Beispiele hierfür sind u.a. Personal-ausweise im Passwesen oder Technologien zur Authentifizierung oder Authorisierung im Bereich des Internets (z.B. Single-Sign-On (SSO) oder Passwortmanagement Systems).

Durch die wachsende Anzahl an Identitäten und die ständig steigenden Anforderungen an das IDM, haben Identitätsmanagement Systeme (IdMS) seit ihrer Entwicklung viele Entwicklungszyklen durchlaufen, wodurch neue Identitäts- managementansätze und -systeme entstanden sind. Waren zunächst Verzeichnis-dienste im Mittelpunkt der Entwicklung (vg. X.500, LDAP, Active Directory), sind heute verteilte Systeme (Föderationen, etc.) im Fokus. Weiterhin sind im Umfeld von Unternehmen SSO Systeme oder Identitäts- und Access Management Systeme Technologien, deren Einsatz diskutiert wird.

Die Vielzahl der verfügbaren Technologien und Ansätze gestaltet es jedoch schwierig, die einzelnen IdM Produkte hinsichtlich Ihrer zeitlichen Entwicklung und Abstammung voneinander darzustellen.

Ziel der Arbeit:
  • Zunächst soll anhand der relevanten wissenschaftlichen Literatur die theoretische Grundlage für diese Arbeit dargelegt werden (Einordnung IdM, Aufgaben des IdM, relevante Begriffe, etc.)
  • Weiterhin sollen in einer Literaturrecherche die relevanten (Kern) Technologien des IdM erfasst und beschrieben werden. Dazu zählen auch Produkte, welche sich einer bestimmten Technologie zuordnen lassen, welche mit in die Erfassung einfließen sollen
  • In einem nächsten Schritt sollen dann die erfassten Technologien/Produkte hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Herkunft, zeitlichen Entwicklung und Abstammung von anderen Technologien kategorisiert werden. Die Basis für die vorgenommene Kategorisierung muss hierzu anhand der Literatur dargelegt und beschrieben werden
  • In einem letzten Schritt soll dann auf Basis der vorherigen Teilergebnisse ein Zeitstrahl der Entwicklung von IdM als Kernergebnis dieser Arbeit abgeleitet werden. Ein Beispiel hierfür ist unter http://www.levenez.com/lang/ verfügbar
Literatur:
  • Bauer, M.; Meints, M. and Hansen, M. (2005) Deliverable D3.1: Structured Overview on Prototypes and Concepts of Identity Management Systems, FIDIS, verfügbar unter http://www.fidis.net/resources/deliverables/hightechid/#c1787
  • Mezler-Andelberg, C. (2008) Identity Management - eine Einführung, dpunkt-Verlag, Heidelberg.
  • Windley, P. J. (2005) Digital Identity, O’Reilly, Sebastopol et al.